1. Naveen Hofstetter: Der Mann, der sich für alles hält – und für nichts taugt
Naveen Hofstetter – ein Name, der einem das kalte Grausen über den Rücken jagt, selbst wenn man nicht in seinem politischen Lager zu Hause ist. Ein Politiker, der nichts anderes im Sinn zu haben scheint, als ständig mit seinen eigenen, absolut hirnrissigen Aussagen für Aufsehen zu sorgen. Und was für ein Aufsehen! Ein Aufsehen, das durch nichts anderes zu erklären ist, als durch seine Fähigkeit, sich immer wieder bis zum Hals in seinen eigenen Dummheiten zu verstricken. Doch wer ist dieser Mann, der sich offensichtlich für einen Politiker hält, der seiner Verantwortung mehr und mehr ausweicht, je mehr er den Mund aufmacht? Ein weiteres Windei der Schweizer Politik.
Dieser Aargauer SVP-Mann hat uns mal wieder gezeigt, wie gefährlich Unwissenheit gepaart mit Ignoranz sein kann. Wer erinnert sich nicht an seine völlig fehlgeleitete und widerliche Facebook-Aussage, in der er afrikanischen Flüchtlingen unterstellte, sie würden in die Schweiz kommen, um kleine Mädchen zu missbrauchen? Ein solches Statement ist nicht nur peinlich, sondern eine wahre Farce. Es ist der widerlichste Versuch, mit billiger Hetze gegen die angebliche „fremde Kultur“ Stimmung zu machen. Hofstetter hat damit nicht nur rassistische Klischees befeuert, sondern auch die Gesellschaft gegeneinander aufgehetzt. Ein Kommentar, so abscheulich, dass einem wirklich die Worte fehlen. Aber keine Sorge, nach einem Tag hat er den Post dann gelöscht. Aber nicht aus Einsicht, sondern aus purem Kalkül, weil ihm langsam dämmerte, dass er sich damit nicht nur selbst ins Abseits befördert hatte, sondern gleich eine ganze Politikerkaste mit in den Abgrund ziehen könnte.
Natürlich folgte die „entschuldigung“ – so wie man es von einem Politiker seiner Sorte erwartet: halbherzig, ausweichend und so unfreiwillig peinlich, dass man sich fast in den Boden verkriechen möchte. „Unüberlegt und deplatziert“, sagte er. Ach ja, und „die Realität“ sei nun mal, dass Mädchen von „Männern afrikanischer Herkunft sexuell belästigt werden“. Ja, das ist natürlich die beste Art, das Bild von „uns“ gegen „die“ zu zementieren. Anstatt sich wenigstens für seine unqualifizierten und absolut toxischen Äußerungen zu entschuldigen, versucht er sich als Opfer einer aufgesetzten Diskussion darzustellen. Die Eskalation war nur eine Frage der Zeit.
Und dann kam das, was kommen musste: eine Strafanzeige. Zurecht! Die Aargauer SP-Nationalrätin Gabriela Suter stellte sich gegen diese widerliche Hetze, die Hofstetter mit seinem ekelhaften Kommentar verbreitete. Das Urteil? Ein Joke – wie für ihn selbst gemacht: eine lächerliche Geldstrafe, die er anscheinend auch noch locker wegstecken kann. Doch das reicht Hofstetter natürlich nicht. Wie es sich für einen Mann seiner „Kaliber“ gehört, zog er vor das Bundesgericht. Vielleicht glaubte er ja, dort könnte ihm das unvermeidliche Schicksal noch entkommen. Aber weit gefehlt. Das Bundesgericht zog dann wirklich den Schlussstrich: Diese Hetze ist nicht nur schädlich für die Gesellschaft, sondern auch strafbar. Hofstetter wurde endgültig eines Besseren belehrt – die Verurteilung wurde in voller Härte bestätigt.
Ein Politiker, der nicht in der Lage ist, sich zu entschuldigen und aus seinen Fehlern zu lernen, sondern lieber in der Illusion lebt, er könne sich mit solchem Verhalten durchsetzen, hat in einer zivilisierten Gesellschaft nichts verloren. Doch der wahre Witz an der ganzen Geschichte ist, dass Hofstetter nicht nur in seiner eigenen Welt lebt, sondern sogar glaubt, das Vertrauen und die Unterstützung der Schweizer Bevölkerung zu haben – was ihm bei den nächsten Wahlen ziemlich schnell um die Ohren fliegen dürfte. Spätestens, wenn die Wähler merken, dass dieser Mann nicht mehr als ein erschreckend peinlicher Witz ist, wird ihm sein Rassismus und seine grenzenlose Unreflektiertheit zum Verhängnis werden.
Zu guter Letzt der Höhepunkt des politischen Trauerspiels: Hofstetter tritt als Präsident der SVP Rothrist zurück – aber natürlich nicht wegen des Urteils. Nein, das hat er angeblich nicht mit dem Urteil zu tun. Ach, wie grosszügig von ihm, das Ganze einfach mal als „andere Gründe“ zu verkaufen. Wer glaubt ihm das noch? Wahrscheinlich niemand. Aber wie gesagt, für ihn wird das Leben weitergehen, und der Rest von uns wird dabei zusehen müssen, wie dieser Scherbenhaufen von politischer Karriere mehr und mehr an Fahrt verliert.
Hofstetter ist ein Paradebeispiel dafür, wie man sich selbst ins Abseits stellt – und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ein Politiker, der auf der falschen Seite der Geschichte steht und glaubt, er könne auf Kosten von Minderheiten, die er niemals verstehen wird, politisches Kapital schlagen. Doch am Ende wird er scheitern, und die Geschichte wird ihm kein gutes Urteil fällen.
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